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Anime Reviews

Bei Ling Shaonian Zhi Zhi Da Zhuzai

Avatar: MiniNaito#1
Handlung
Nach 5 000 Jahren will der dunkle Herrscher zurückkehren. Dazu nutzt er seine 9 Augen, welche spirituelle Macht entziehen und katastrophale auf die Umgebung, sowie die Tiere und Menschen haben.

Mu Chen der mit versiegelten spirituellen Adern geboren wurde und die zukünftige "Göttin" des göttlichen Luo Clans - Luo Li, treffen sich. Sie müssen zusammenarbeiten, um zusammen zu wachsen und dem dunklen Herrscher entgegen zutreten.

Probleme mit der Handlung (kleine Spoiler außerhalb der Spoiler)
Es ist offensichtlich das sich die spirituellen Adern von Mu Chen nach nur wenigen Episoden öffnen.
Spoiler
Immerhin muss er das Fu Tu Mantra seiner Mutter erlernen. Denn nur dieses Mantra ist in der Lage den dunklen Herrscher wieder zu bannen.
Seine Mutter ist rein zufällig auch die Göttin eines göttlichen Clans

Das eigentliche Problem ist, dass Mu Chen in den ersten Folgen als guter Stratege dargestellt wird, der komplexe Situationen durchschaut. Trotzdem läuft er regelmäßig (gefühlt jede 2 Folge) in eine Falle die sehr offensichtlich ist. Immer wenn Mu Chen NICHT in eine Falle reinläuft, passiert es mit Luo Li. Zumal die beiden sich immer gegenseitig sagen: "Tue X nicht / Sprich nicht mit X, wenn ich nicht dabei bin!" - "Ja ich verspreche es dir" (Gefühlte) 5 Minuten später machen sie genau das, was sie versprochen haben nicht zu tun. Dieses Verhalten wird sehr schnell langweilig.

Dann ist da noch die Nebenstory von Tang Qian'er und Liu Mu Bai. Anfangs eine Liebesgeschichte nach Schema F. In der Qian'er so tut als würde sie Mu Bai nicht heiraten wollen, aber in Wirklichkeit liebt sie ihn natürlich doch.
Spoiler
Dann wird Mu Bai's Vater von den Agenten des dunklen Herrschers unter Druck gesetzt. Dieser schließt sich dem Bösen an um seinen Sohn zu retten.
Es kommt wie es kommen muss: Mu Chen muss seinen böse gewordenen Onkel töten und das komplette Reich der Weiden wird ausgelöscht. Nur Mu Bai überlebt und wird böse. Und wieder gut und wieder böse. Er wechselt alle paar Folgen seine Meinung und bricht schließlich in Folge 35 mit Qian'er. Nachdem sie ihm einige Folgen zuvor das Leben gerettet hat, nimmt er das Angebot des dunklen Herrschers an und wird dessen Kommandant.


Schauspieler
Aufgrund des Skripts und der mangelnden Charakterentwicklung werden alle Schauspieler auf eine Handvoll von Gesichtsausdrücken reduziert, obwohl man ihnen ansehen kann, dass sie zu mehr durchaus in der Lage wären. Hier nur ein paar Beispiele:

Besonders schlimm ist es bei Ouyang Nana (sie spielt Luo Li). Besonders in der ersten Hälfte der Serie macht sie nur 2 (zwei) Gesichter: völlig Ausdruckslos oder etwas das wütend darstellen soll. Ihr Charakter bietet Entwicklungspotenzial
Spoiler
von die Auswählte, welche fern ab von den anderen unterrichet wurde und daher kaum soziale Skills besitzt - über sie lernt Mu Chen kennen und taut auf

aber man hat sich dagegen entschieden dies auch von der Schauspielerin darstellen zu lassen.

Jack Lok (er spielt Liu Mu Bai) ist ein weiteres Beispiel für ungenutztes Potenzial. Seine Gesichtsausdrücke beschränken sich auf: traurig, nachdenklich und böse. Wobei sich die ersten beiden sehr ähnlich sehen. Der Charakter hat mehr tiefgang verdient. Seine tragische Geschichte verlangt nach mehr tiefgang.

Das verschwendete Potential zieht sich leider durch alle Charaktere.

Animationen
Die Animationen in der Serie sind gut. Selten wirken sie deplaziert wie z.B. bei der Stadt der weißen Pferde oder den einsatz der Murmelnden Energie - ein lausig animierter grüner Rauch
Wenn die Charaktere ihre spirituelle Energie nutzen oder Jiu Jou der legendäre Spatz in Erscheinung treten sind die Animationen auf einem hohen Niveau. Natürlich sind die Energien Farbcodiert: die Bösen nutzen eher die Farben schwarz, grün und rot, wohin gegen die Guten weitesgehenst auf weiß, goldgelb und rosa setzen. Allerdings sind hier die Grenzen nicht so starr und es kommen auch weitere Farben vor. So nutzt z.B. Mu Chen an einer Stelle ein dunkelblaues, fast schwarzes Mantra.
Die Augen des dunklen Herrschers sind meistens gut in die Umgebung intregiert.

Fazit
Es ist nicht fair eine Serie zu beurteilen, die man abgebrochen hat. Vielleicht raffe ich mich dazu auf sie zu beenden. Aber der Hauptgrund für den Abbruch sind:
- mangelnde Charakterentwicklung
- die damit einhergehende Limitierung der Schauspieler
- die sich ständig wiederholenden Ereignisse (Bösewichte stellen Falle, die Guten laufen rein - das Drama zwischen Qian'er und Mu Bai)
An sich ist die Serie nicht schlecht, die Idee der Haupthandlung ist gut. Die Serie ist insgesamt nicht schlecht. Aber die ständigen Wiederholungen nach Schema F und die schauspielerische Leistung haben mich irgendwann denken lassen "Warum guckst du das eigentlich noch?"

Wenn du darüber hinwegsehen kannst: dann sieh dir die Serie an. Sie ist gut und du wirst deinen Spaß damit haben. Wenn nicht: lass die Finger davon.
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Agui Kkot

Avatar: SabriSonne
Editor
#2
Das sprichwörtlich "böse Blut" kennt ja wohl jeder, hier in diesem Werk sind es die "bösen Blumen" - und lustigerweise taucht nicht ein einziges Mal ein Blumenmotiv auf! Nichts desto trotz ist Flower of Evil eine der koreanischen Serien 2020, die man sich unbedingt ansehen sollte!


zur Handlung
Ich habe ehrlich gesagt lange überlegt, ob ich eine Rezension schreiben soll - die Wahrscheinlichkeit, die Story zu spoilern, ist einfach immens. Deswegen werde ich mich inhaltlich sehr zurückhalten, und im Verlauf eher Technik und Schauspiel bewerten.

Nach reichlich Verspätung aufgrund von Corona ging die Serie dann schließlich doch los und man merkt sofort in der 1. Folge, dass Flower of Evil das Potential hat, richtig gut zu werden.
Das Skript ist onPoint, perfekt geschrieben, spannend, interessant, genau im richtigen Moment der Cliffhanger. Es ist lange her, dass ich mich so nach den neuen Folgen gesehnt habe. Die Handlung ist packend und mitreißend, mehr als einmal werden Charaktere in die Enge getrieben und man klebt vor dem Bildschirm, weil man unbedingt wissen will, wie sie sich aus dieser Situation wieder retten wollen. Oft sieht man als Zuschauer gar keinen Ausweg und bekommt förmlich Angst um die Figuren, doch aufgrund des grandiosen Writings rettet sich die Handlung immer wieder so herausragend aus vermeintlichen Sackgassen, dass man innerlich jubiliert.

Genretechnisch wird der Thriller somit perfekt bedient, was der Handlung einen tollen Zug gibt. Das Tempo ist dabei gut gewählt, die Handlung hat nur wenige Durststrecken, obwohl in der Regel 80% der Folgen aus Unterhaltungen besteht. Der eine oder andere sagt jetzt sicher, dass ist ihm/ihr zu trocken, und ja, man muss viel an Untertitel lesen, aber die Unterhaltungen sind so intelligent geschrieben, dass es einfach nur Spaß macht. Keine Unterhaltung ist sinnlos, stecken sie nur voller wichtiger Informationen, die man irgendwann sicher brauchen kann, an anderen Stellen wird sich minutenlang über ein Thema unterhalten, aber im Endeffekt gekonnt daran vorbei geredet. Vom Thriller-Aspekt wirklich grandios! Vor allem, da man bis zu Letzt nicht weiß, ob die Handlung auf ein Happy-End abzielt oder eben nicht.
Einziger kleiner Minuspunkt hier, war die Einleitung der 1. Folge. Natürlich ist die spannend, und natürlich will man wissen, wie es dazu kam, aber in der Folge, die tatsächlich zu den Szenen der Einleitung führt, fehlt dann irgendwie der Pepp. Man weiß als Zuschauer schlicht und einfach, wohin die Handlung unweigerlich führt, und so zieht sich die ganze Folge einfach nur extrem in die Länge. Genauso empfand ich die Idee für den Abschluss der Serie im Verhältnis zum Verlauf beinahe als "zu billig", fast so, als hätte man sich für den einfachsten Weg entschieden, die Handlung zu beenden. Nichts desto trotz passt das Ende zur Gesamtstimmung der Serie und rundet sie gut ab.

Kommen wir zum anderen Hauptgenre der Serie, das nicht wie zu erwarten Crime oder Action ist, sondern stinknormales Melodrama. Es wird geheult, dass man Eimer füllen könnte. Mir war das stellenweise sogar fast zu viel, wenn in jeder Folge Ehefrau und Polizistin Cha Ji-Won, gerade gegen Ende der Serie, einen Heulanfall bekommt. Auch Do Hae-Soo weint als 2. weibliche Hauptfigur deutlich zu viel, was irgendwann einfach zu viel wurde. Zu manchen Zeitpunkten hatte man wirklich das Gefühl, die Figuren sind selbstmordgefährdet, so auswegslos und heulwürdig waren die Szenen und Ideen. Und nach dem gefühlten 10. Heulkrampf denkt man sich nur noch so: "dann red halt mal mit jemandem drüber, und friss nicht alles in dich hinein! Herr Gott!". Drama ist ja gut und schön, und gerade hier haben KDramas ihr Steckenpferd, doch bei Flower of Evil war es eindeutig zu übertrieben.

Und wo wir gerade bei "übertrieben" sind, kommen wir zu dem Aspekt der Serie, die für mich die perfekte Bewertung verhindert hat - Familie Beak höchstpersönlich!
Nicht, dass die Charaktere als solche unsympathisch gewesen wären, aber die Kombination als Familie wirkte irgendwann nur noch "cringe-worthy".
Zu Beginn dachte ich, es liegt an Hauptcharakter Beak Hee-Sung und einiger seiner Charaktereigenschaften, dann dachte ich irgendwann es liegt daran, dass wir in eine Beziehung hineingeworfen werden, die schon vor 14 Jahren begonnen hat und die wir als Zuschauer einfach nicht mitbekommen und jetzt die Ehe als Endergebnis vor uns haben. Aber da immer wieder ausreichend Vergangenheitsszenen kamen, fiel das irgendwann auch raus. Dann war ich der Meinung, es liegt an Ji-Wons Schauspielerin Moon Chae-Won, die ich aufgrund ihres holzigen Stils überhaupt nicht abhaben kann, und im Nachhinein bin ich sicher, hier liegt einer der Gründe.
Das Hauptproblem wurde mir aber wirklich erst gegen Ende der Serie richtig ersichtlich: Kitsch! Es klingt lächerlich, aber die Ehe und das Familienleben zwischen Hee-Sung und Ji-Won (und deren Tochter) sind so dermaßen kitschig dargestellt, dass es schon unrealistisch wirkt. Ständige Nahaufnahmen von Eheringen, kleinen Berührungen (die dann jedoch total holzig gespielt sind), dazu superkitschige Aussagen, die vor Kitsch nur so tropfen, als würde man dir jedes Mal Schilder mit den Aufschriften "die sind das Traumehepaar!" oder "Hier ist die perfekte Familie!" ins Gesicht knallen.
Und damit kann man die Beziehung dieser Figuren einfach nicht mehr ernst nehmen, was für mich der Handlung einen gehörigen Dämpfer verpasst, da es neben dem Thriller das zweite Standbein der Handlung ist. Denn wo man vor Kurzem noch am Bildschirm geklebt ist, verdreht man nun mehr als genervt die Augen.

Und eine Sache muss ich noch losworden, weil sie mich wirklich sehr gestört hat: Product Placement.
Mir ist durchaus bewusst, dass sich KDramas über Werbung finanzieren, aber ich habe wirklich das Gefühl, dass es in den letzten Jahren mit dieser Werbung wirklich extrem zugenommen hat. Unangefochtener König (im wahrsten Sinne des Wortes^^) bleibt mit Abstand The King: Eternal Monarch, und man kann die Menge natürlich nicht ansatzweise vergleichen, aber während The King auf Masse setzt, macht Flower of Evil seine einzige Werbung einfach penetrant. Die Rede ist von Ji-Wons klappbaren Smartphone. Ständig im Bild, ständig im Einsatz. Es geht ständig um irgendwelche tollen Apps, die man mit diesem scheinbar so perfekten Gerät nutzen kann. Und das nervt, weil viele Aspekte mit anderen Geräten schellere oder bessere Ergebnisse bringen würden, bzw. ein normal denkender Mensch niemals ein Handy für die eine oder andere Funktion verwendet hätte.


zu den Charakteren
Aufgrund der Mischung von Thriller und Drama ist der 3. wichtige Faktor für eine erfolgreiche Handlung der Cast.

Die Charakterkonstellation empfand ich als sehr gelungen, auch wenn man sich über die Gewichtung streiten kann. Von Hee-Sungs Eltern, dem "finalen Gegner" bis hin zur niedlichen Tochter waren alle Figuren sehr stimmig und grandios geschrieben. Von einem Antihelden wie Hee-Sung, der verzweifelt sein Geheimnis zu bewahren versucht und im wahrsten Sinne des Wortes sein Leben retten will, Hae-Soo als traumatisierte, depressive Person bis zu einer absolut skrupellosen Großmutter. Alle Rollen sind hervorragend geschrieben, in sich logisch und haben nachvollziehbare Beweggründe, die man Thriller-typisch erst einmal entdecken und verstehen muss. Dadurch werden die Figuren spannend und interessant und man fiebert bei vielen der Auflösung ihrer Motivation entgegen. Alle Charaktere überzeugen mit großartiger Eigeninnitiative, obwohl viele mehr als nur einmal in der Handlung verloren wirken. Dennoch lässt sich niemand passiv mitschleifen und nutzt geschickt andere Charaktere und deren Innitiative aus, um sich aus Sackgassen oder brenzligen Situationen zu retten.

Besonders gut hat mir außerdem die Dynamik zwischen Hee-Sung und Reporter Kim Moo-Jin gefallen, die zu Beginn der Handlung einen sehr schweren Start haben. Gerade bei Moo-Jin selbst war ich sehr positiv überrascht, da er im ersten Moment als der nervige Charakter mit Fettnäpfchen-Potential daher kommt, sich aber in den wirklich harten Situationen mehr als bewährt. Und gerade da die beiden mehr als einmal zueinander bekunden, dass sie sich nicht leiden können, ist es immer wieder schön zu sehen, wie selbstverständlich Hee-Sung in Krisenzeiten Moo-Jins Wohnung stürmt, wenn er Hilfe braucht, bzw. wie sich Moo-Jin vollkommen selbstverständlich ein weiteres Mal zu Hee-Sung ins Auto setzt, um sein Backup zu sein. Die sich so entwickelnde Freundschaft zwischen den beiden ist sehr süß und v.a. angenehm zu beobachten und man schmunzelt mehr als nur einmal, wenn man die beiden in Aktion erlebt. Besonders möchte ich hier gleich Moo-Jins Schauspieler Seo Hyun-Woo hervorheben, den ich bis dato nicht kannte, der mir aber hervorragend in der Rolle gefallen hat. Für mich hatte er mehr Chemie mit dem Hauptdarsteller als dessen Film-Ehefrau!

Wie ich oben bereits geschrieben habe, gefällt mir die Chemie zwischen Hee-Sung und Ji-Won als Ehepaar überhaupt nicht. Ich vermute, es liegt an dem vielen Kitsch bzw. der Interaktion zwischen den Schauspielern, die für mich einfach zu holzig, gekünstelt und v.a. übertrieben war. Und das ist hier leider der große Schwachpunkt, weil die Handlung einfach auf 2 Storys setzt: Hee-Sung Entwicklung als Antiheld und Ji-Wons Position zwischen Ehefrau und Cop. Und da beide Geschichten im Endeffekt auf das Retten ihrer Familie abzielen, funktioniert bei mir Ehepaar als tragende Komponente nicht wirklich. Ich will den Schauspielern keine Sympathie zueinander absprechen, die war durchaus da, nur leider nicht als das handlungstragende Ehepaar.

Kommen wir nun final noch zu den Schauspielern.
Ich, als bekennender Fan von Lee Joon-Gi (Hauptrolle Hee-Sung), habe mir damals nicht mal den Trailer angeschaut, sondern habe mich ohne viel Nachdenken sofort auf die Serie gestürzt. Und natürlich enttäuscht der Mann überhaupt nicht in seiner Performance, sondern liefert auf seinem gewohnten hohen Niveau ab. Es ist fantastisch, mit welcher Genauigkeit er Emotionen ausspielt, jede winzige Nuance. Hee-Sung ist kein leichter Charakter, und ich finde Lee Joon-Gi wird der Rolle mehr als gerecht. Kleiner Minuspunkt jedoch für seine Interaktion mit seiner Filmtochter, bei der ich auch schon in anderen Titeln gemerkt habe, dass er mit Kindern etwas "überfordert" ist, aber diesmal passt es aufgrund der Charaktereigenschaften seiner Figur wunderbar ins Gesamtbild und rundet damit die Szenen sogar eher noch ab. Überhaupt ist Hee-Sung ein Charakter, der noch seine gleichen sucht, und der v.a. in seiner Rolle als Hauptfigur sehr erfrischend und interessant daher kommt.
Moon Chae-Won als Ehefrau Ji-Won fand ich in ihrer Zerrissenheit des Charakters besser als erwartet, aber in Sachen emotionale Beziehung war sie mir zu holzig. Sie kann zwar auf Kommando heulen, was sie auch gut macht, aber die fröhlichen und verliebten Szenen waren eindeutig zu steif und gekünstelt. Auch die Interaktion mit der Filmtochter waren zu plakativ, weshalb ich ihre Rolle als Ehefrau und Mutter nie wirklich ernst nehmen konnte.

Wo ich im ersten Moment auch etwas mit mir haderte, war die Tatsache, dass Lee Joon-Gi mit beiden weiblichen Hauptrollen schon zusammengearbeitet hatte (Moon Chae-Won in Criminal Minds, Jang Hee-Jin in Scholar who walks the Night). Ich bin immer Fan von neuen Schauspielerkonstellationen, aber das muss jeder selbst für sich entscheiden. Im Endeffekt störte es mich weniger als erwartet.

Auch alle anderen Schauspieler verdienen großes Lob. Insgesamt auch in den Nebenrollen sehr starke Performances, es gibt wirklich keinen, der hier negativ auffällt. Schade fand ich hier nur stellenweise, dass manche Figuren nicht die Aufmerksamkeit bekommen haben, die sie verdient hätten. Besonders hätte ich es mir bei dem jungen Polizei-Kollegen Im Ho-Joon gewünscht, der gerade am Ende eine für den Charakter sehr entscheidende Szene bekommt. Da bin ich im Endeffekt fast traurig, dass man hier auf eine Fokussierung verzichtet hat, obwohl es für den Charakter einen Wendepunkt bedeutet hat. Doch leider fokussiert man im Polizeiteam auf den älteren Kollegen, der jedoch im Endeffekt nur ein Standardcharakter wie aus jeder anderen Crime-Serie ist. Da geht leider mit dem jungen Kollegen viel Potential verloren.
Auch verschwinden manchmal Charaktere aus der Handlung, die man als Zuschauer eigentlich noch für wichtig gehalten hätte, was manchmal etwas verwundert. Da aber im Gegenzug auch Charaktere auftauchen, die man nie erwartet hätte, wird man mehr als entschädigt.

Eine, etwas negative Sache, muss ich dennoch noch loswerden: mir waren die beiden Hauptdarsteller deutlich zu dünn. Lee Joon-Gi hat zwar nach seinem Schock-Auftritt in Lawless Lawyer 2018 locker wieder 10kg zugelegt, was wirklich dringend notwendig war, dennoch könnten einige Kilos mehr immer noch nicht schaden. Und Moon Chae-Won hat seit Criminal Minds deutlich an Gewicht verloren und scheint sogar im Verlauf von Flower of Evil noch einmal mehr zu verlieren. Ich kenne natürlich das koreanische Schönheitsideal und da ist "je dünner, desto besser" natürlich das Non-Plus-Ultra, mir persönlich hat es aber in beiden Fällen überhaupt nicht gefallen!


Fazit
Wer auf Handlungen steht, die man auch in wenigen Tagen durchsuchten kann, der ist mit Flower of Evil sehr gut bedient. Die Handlung ist spannend und hervorragend geschrieben, auch wenn das Ende wie der einfache Weg wirkt. Nichts desto trotz wird die Geschichte gut abgerundet und man ist zufrieden nach dem Schauen.

Lee Joon-Gi als Hee-Sung zu casten war eine absolute Glanzleistung, da er einen Charakter erschafft, der interessant wirkt und als Antiheld eine logische und v.a. emotionale Entwicklung durchmacht. Und einen solchen Charakter als Hauptfigur sieht man auch nicht alle Tage, was diese Serie charakterlich von den meisten anderen Serien abhebt.

Für mich bleiben somit nur als Minuspunkte das mehr als kitschige Drama und Moon Chae-Won als weibliche Hauptfigur, die zwar besser war als erwartet, die für mich aber in Kombination mit Hee-Sungs Charaktereigenschaften die Ehe und damit die Chemie zwischen den beiden Hauptfiguren praktisch nicht aufkommen lassen wollte.

Im Endeffekt jedoch absolut sehenswert!
Post was last edited on 14.10.2020 um 13:27.
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Criminal Minds

Avatar: SabriSonne
Editor
#3
Koreas Antwort auf eine der erfolgreichsten Crime-Series aus den USA - doch aus irgendeinem Grund zündet sie nicht. Ist es die Vorlage selbst, der ständige Vergleich oder ist die Serie einfach schlecht?


Zur Handlung
Criminal Minds ist eine klassische Crime-Series, die sich sehr stark am amerikanischen Original orientiert, seien es einige Fälle, Charaktereigenschaften oder Motivationen. Criminal Minds Korea sucht sich dabei die bekannteren und in der Regel storytechnisch stärkeren Fälle aus und verpackt sie in ein asiatisches Setting. In der Regel funktioniert das dann auch sehr gut. Ergänzt wird die Serie auch durch einige Original Cases, die ich für sehr gelungen und spannend halte und die mir persönlich positiver auffielen als die Remake Cases.

Wie für das originale Criminal Minds typisch wird man mit der Psyche der Kriminellen mehr als ausführlich konfrontiert. Die Motivationen sind spannend und v.a. nachvollziehbar und geben einen herrlichen Einblick in die Abgründe der menschlichen Psyche. Für eine koreanische Crime-Series zeigt sich Criminal Minds aufgrund der starken Fokusierung auf die Täter als ungewöhnlich blutig und aggressiv, ganz wie das amerikanische Original.


Das amerikanische Original
Criminal Minds handelt vom BAU, einer Spezialeinheit des FBI, das sich auf Profiling und das Anfertigen von Täterprofilen spezialisiert hat. Besonderheiten der Serie im Vergleich zu anderen amerikanischen Produktionen sind v.a. die starke Täterfokusierung (auch während der Folge!), das Profiling als solches und ein hohes Maß an Brutalität und Psychodrama, da meist die Hälfte der Handlung dem Täter und seinen Taten folgt, die auch entsprechend ausführlich gezeigt werden. Ebenso nimmt die Befragung von Tätern und Zeugen einen gewaltigen Zeitraum ein.
Die Handlung ist in der Regel streng episodisch mit einzelnen Folgen, die über mehrere Staffeln hinweg zusammenhängen und beispielsweise einen Serientäter oder persönliche Motivationen der Hauptcharaktere beschreiben.


Ebenso interessant, wenn man es denn so nennen möchte, ist die Tatsache, dass die Fälle nicht über die 60 Minuten verlaufen, sondern in der Regel von einer Hälfte der Folge bis zur nächsten Hälfte. So ist meist bei Halbzeit oder Dreiviertelstand der Folge der Fall gelöst und der nächste Fall beginnt (z.B. 40 Minuten Fallabschluss, 20 Minuten neuer Fall). Dadurch ergeben sich zwar tolle Cliffhanger, den Höhepunkt jedoch immer am Anfang und Ende der Folge zu setzen und damit den Mittelteil etwas durchhängen zu lassen, ermüdet leider schnell und macht das Anschauen stellenweise etwas zäh und anstrengend. So klingt die Storyaufteilung vielleicht auf dem Papier innovativ und ausgeklügelt, kann aber insgesamt nicht wirklich überzeugen, weil man als Zuschauer mit dem Abschluss des aktuellen Falls einen physischen Cut braucht, um sich auf die neue Idee einlassen zu können. So gehen die Fälle teils fließend ineinander über, in denen auch schon Ermittlungsarbeit gezeigt wird, sodass man sich nur schwer mit Figuren identifizieren kann.

Schlagwort Ermittlungsarbeit: hier liegt für mich leider die Schwachstelle der Serie - obwohl es doch eigentlich das Aushängeschild sein sollte! Das Profiling selbst nimmt meist nur einen eher kleinen Teil ein, was mich persönlich nicht stört, was aber stellenweise so plötzlich mit Fakten daher kommt, die man als Zuschauer vorher nicht kannte oder die in einen Zusammenhang gebracht werden, auf den kein normaler Mensch kommt. In anderen Fällen ist das Profiling schlicht so offensichtlich, dass man sich fragt, warum man überhaupt die Hilfe von Profilern braucht, hätten es doch die Polizisten sicher auch ohne deren Hilfe herausgefunden.
Außerdem fokusiert die Handlung stark auf das Verhören von Zeugen, Tätern und Opfern. Wem das nicht liegt, der wird sich schnell in langatmigen und v.a. trockenen Unterhaltungen wiederfinden, die ich persönlich das eine oder andere Mal übersprungen habe.


Zu den Charakteren
Wie schon einige Storyelemente leiht sich Criminal Minds Korea auch die Figuren der Originalserie aus und verpackt sie in koreanische Gegenparts. Bei einigen ist schnell offensichtlich, welcher Charakter welche Vorlage hat, wie bei Kang Ki-Hyung (Aaron Hotchner), Lee Han (Spencer Reid), Yoo Min-Young (JJ) und NaNa (Penelope Garcia).
Ha Sun-Woo fällt da als Charakter leider raus, weil sie sie zum einen das extrem nüchterne von Aaron Hotchner hat, gleichzeitig aber auch die weibliche Komponente ins Ermittlerteam als Emily Prentiss oder Alex Blake bringen könnte.
Kim Hyun-Joon bekommt als ehemaliger Polizist, der in den ersten Folgen per Zufall ins FBI rutscht, eine sehr angenehme Sonderrolle und macht ihn somit als einzigen wirklich sympathisch. Seine Motivationen sind nachvollziehbar, man entwickelt Empathie und er ist für die Einführung der Handlung wirklich perfekt geeignet, da auch er sich zu allererst mit den neuen Figuren und der neuen Arbeitsweise zurecht finden muss. Im Laufe der Handlung könnte man seine Rolle entweder als einen draufgängerischen Derek Morgan oder als einen jungen Jason Gideon bezeichnen, aber auch hier bleibt die Zuordnung schwierig. David Rossi suche ich somit als Charakter leider vergeblich...?!

Insgesamt gesehen sind die einzelnen Figuren nicht schlecht, auch die schauspielerischen Leistungen sind gut. Besonders positiv fällt hier Lee Joon-Gi als Kim Hyun-Joon auf - doch jeder KDrama-Zuschauer, der ihn schon in anderen Rollen bewundern konnte, weiß, dass Lee Joon-Gi in jeder Rolle abliefert. Auch Moon Chae-Won, die ich persönlich aufgrund ihrer holzigen und plakativen Art nicht sonderlich gerne mag, funktioniert gut in ihrer Rolle als Ha Sun-Woo, da sie charakterlich starr und nüchtern ist, was Moon Chae-Won meiner Meinung nach sehr in die Karten spielt. Dennoch funktionieren nur Hyun-Joon bzw. später noch Sun-Woo als Charaktere in ihrer ganzen Fülle. Der Rest kann auf die Länge nicht wirklich überzeugen und werden deshalb wahrscheinlich eher als "der schlechte Abklatsch von..." im Gedächtnis bleiben, aber dazu später mehr.

Hervorzuheben sind jedoch, wie schon beim Original, die extrem starken Performances der Täter. Sehr starke Schauspieler in den Nebenrollen, die ihre Charaktere mit hervorragender Tiefe und perfekten Nuancen spielen, dass sie in einigen Fällen besser als der Hauptcast waren. Auch die Opfer überzeugen durch realistisches Schauspiel und machen eine Empathie mit der nötigen Portion Angst sehr einfach.


Woran scheitert Criminal Minds Korea?
Für mich bleibt Criminal Minds Korea leider nur im Mittelfeld der koreanischen Crime-Series, und das hat für mich einen einfachen Grund: die Vorlage!
Und durch den ständigen Vergleich der dadurch entsteht, selbst, wenn man wie ich damals das Original nie gesehen hat, entsteht insgesamt eine zu verkrampfte Stimmung innerhalb der Serie, die ich in einigen Punkten herunterbrechen möchte:
  • Die Fälle nach Korea bringen: an sich ist nichts Verwerfliches an dieser Tatsache, Problem ist jedoch, dass Korea gerade im Bereich der Zensur eine vollkommen andere Norm hat als die USA. In Korea werden offene Klingen regelmäßig gepixelt, ebenso sind große Blutlachen oder besondere Brutalität an Leichen nicht an der Tagesordnung. Somit geht Criminal Minds Korea einen zwar für koreanische Verhältnisse sehr brutalen Weg, wer aber das Original kennt, dem wird sicher der gewohnte Stil und "Pepp" fehlen.
  • Die Charaktere nach Korea bringen: Hier begründet sich meiner Meinung nach der größte Fehler der Serie - die Figuren als solche. Hyun-Joon funktionert als Hauptcharakter nur so gut, weil er ein original koreanischer Charakter ist und damit auch die entsprechende Ausarbeitung spendiert bekommen hat. Die anderen sind einfach der Versuch einer Kopie der originalen Charaktere - und man beachte: Versuch! Interessanterweise wirken die Figuren wie "koreanische Nicht-Koreaner in Korea", wenn ihr versteht was meine. Alle Hauptfiguren haben diesen typisch amerikanischen Schlag, dieses amerikanische Etwas, wie man es aus amerikanischen Crime-Serien kennt, bloß wird dieses Gefühl von Koreanern transportiert. Und leider scheitert dieses Gefühl an der Realität, denn über kulturelle Unterschiede und Regeln kann dies nicht hinweg täuschen. Besonders auffällig ist dies bei NaNa, die das Pendant zu Garcia darstellt: wie das Original ist auch NaNa der Paradisvogel, jedoch mit deutlich angezogener Handbremse. Und da sieht sie dann natürlich im Vergleich wie der billige Abklatsch aus, aber einfach aufgrund der Tatsache, dass man in Korea nicht mit auffälliger Kleidung zur Arbeit geht, sich die Haare bunt färbt, sich in hautenge Kleider presst und einen Ausschnitt bis zum Bauchnabel hat. So wirken die Figuren schell in ihrem koreanischen Rahmen kitschig oder überzeichnet, was sie dann aus der Handlung beinahe loslöst und damit einen Zugang zu ihnen sehr erschwert.
  • Die Interaktionen nach Korea bringen: Die Figuren funktionieren im Original so gut, weil sie eine besondere Art der Interaktion miteinander haben, doch aufgrund der kulturellen Unterschiede in Korea kann diese Interaktion leider nicht ins Original übernommen werden. In Korea ruft man keinen Kollegen mit den Worten "Hey, Baby-Girl!" an - das geht vielleicht in den USA, aber nicht in Asien! In Asien herrschen streng hierarchische Ordnungen, die einen nötigen Grundrespekt voraussetzen, der eine andere Teamdynamik erzeugt, wodurch die sonderbar "amerikanisch wirkenden" Figuren in diesem Zusammenhang einfach scheitern.
  • Die Fehler des Originals mit nach Korea bringen: Sind wir ehrlich, das Original ist auch nicht unfehlbar! Mit dem Ende der 15. Staffel habe ich mir damals die originale Serie vorgenommen, und ich muss sagen, dass sie mich zwar unterhalten hat, ich sie aber nie fertig gesehen habe und das vermutlich auch nie tun werde - warum? Sie ist extrem repetitiv, und das über alle 15 Staffeln hinweg. Es gibt dieses schöne Sprichwort "Hast du eine Staffel gesehen, hast du alle Staffeln gesehen" und bei Criminal Minds USA trifft dieses für mich total zu. Sicher, es gibt in jeder Staffel Highlights, aber diese kann man auch an einer Hand abzählen. 80% der Folgen des Originals (also fast alle Nicht-CharacterCentric-Episoden) wiederholen sich laufend im Grundaufbau. So schwankt schon im Original die Qualität erheblich aufgrund der persönlichen Vorlieben, und auch Criminal Minds Korea macht den selben Fehler. Positiv zu gute muss man ihr jedoch halten, dass sie sich für die 20 Folgen Laufzeit wenigstens gute bis sehr gute Geschichten ausgesucht hat, während das Original eher auf Quantität statt Qualität setzt.
  • Das Original hat 15 Staffeln: Auch wenn es sicher viele wissen, aber es sollte dennoch gesagt werden - man kann nicht eine Serie mit 15 Staffeln und damit über 300 Folgen mit einer vergleichen, die nur 20 Folgen hat - natürlich fällt da die andere Serie ab! Für die eine Staffel, die Criminal Minds Korea hat, macht es seine Sache gut, aber natürlich fehlt Teambuilding und ähnliches. Aber wo das Original über 300 Folgen Zeit hat, eine kleine Welt aufzubauen, hat diese Serie nur 20 Folgen Zeit - und das sollte man bitte nicht vergessen!


Fazit
Zu sagen, die Serie scheitert, wäre gemein, denn das tut sie im Grunde nicht - sie ist durchaus sehenswert!
Criminal Minds Korea versucht jedoch amerikanischer zu sein, als sie es in seinem koreanischen Rahmen sein kann.

Die Fälle sind spannend, keine Frage, die Ideen sind auch interessant, doch leider wollen Darstellung und Setting einfach nicht zusammenpassen. Dadurch entsteht ein sehr unausgeglichener Eindruck, bei dem man die ganze Zeit das Gefühl hat, irgendetwas passt nicht, aber in Worte kann man es dann nur schlecht packen.

Wer unabhängig vom amerikanischen Original eine Crime-Series für Zwischendurch sucht, kann sich die Serie gerne anschauen. Technisch ist sie auf dem gewohnt starken koreanischen Niveau, dass man aus anderen Serien kennt, auch schauspielerisch kommt man mehr als nur auf seine Kosten. Doch leider versucht die Handlung so krampfhaft wie das Original zu sein, dass sie in der koreanischen Kultur irgendwie fehl am Platz wirkt.



Mein Tipp zum Anschauen: vielleicht einfach ab und zu 2 oder 3 Fälle am Abend, wenn einem langweilig ist anschauen und sich zwischendrin mit anderen Serien beschäftigen, sonst ist die Wahrscheinlichkeit leider da, dass man vorher abbricht - denn für die einzelnen Fälle wäre es wirklich zu schade, wenn sie keine Chance bekämen, stark genug wären alle!
Post was last edited on 14.10.2020 um 13:31.
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Xiang Mi Chen Chen Jin Ru Shuang

Avatar: MiniNaito#4
Story
Die Blumen Unsterbliche Zifen bringt ihre Tochter Jinmi zur Welt. Da sie großes Liebesunglück vorausgesehen hat, gibt sie ihrer Tochter das Yun-Elexier welches verhindert, dass Jinmi Liebe empfinden kann. Kurz darauf stirbt Zifen. Jinmi wird von der großen Blumenfee und weiteren Bewohnern des Blumenlandes großgezogen. Bis ein verletzter Phönix den Wasserspiegel, der das Land beschützt durchbricht und anschließend Jinmi in das Himmlische Reich mitnimmt. Mit diesem Moment beginnt das Liebesunglück für Jinmi und zahlreiche Intrigen entfalten sich.

Die Story umspannt das Himmlische Reich, das Blumenreich, das Dämonenreich und die Welt der Menschen. Die Schwerpunkte der Story werden auf diesen Regionen immer wieder neuverteilt.

Schauspieler/Charaktere
Die Schauspieler sind sehr talentiert und können die Emotionen gut transportieren.
Obwohl es keine klare schwarz/weiß Trennung gibt, die meisten wichtigen Charaktere sind zum Glück nicht eindimensonial, sind einige Charaktere ganz klar die Guten. Dabei spielt z.B. Xia Zhiyuan als Dan Zhu/Ehe Vermittler/Mond Unsterblich seinen Charakter völlig übertrieben. Auch Liao Jingfeng als Yanyou/Schlangenfee/Herr Puchi hat starkes overacting als der Playboy und Retter in der Not. An das Overacting gewöhnt man sich sehr schnell.
Leider sind die ersten Folgen, in denen Jinmi unter dem Einfluss des Yun-Elexiers steht meiner Meinung nach sehr anstrengend. Sie lässt kein Fettnäpfchen aus und hat den IQ einer halben Scheibe Toastbrots.

Meiner Meinung nach die beste Leistung erbrachten Luo Yunxi (Leo Luo) als Runyu/Nacht Unsterblich/Fisch-Fee und Kathy Chow als Tuyao/Himmlische Kaiserin. Die Himmlische Kaiserin ist für die erste Hälfte der Serie die große Gegespielerin, die als grausam und intrigant dargestellt wird, im Verlauf der Geschichte gewinnt aber ihr Charakter an Tiefe. Runyu der Anfangs nur in das Liebesdreieck mit Jinmi und seinem Bruder Xufeng verwickelt ist, gewinnt auch immer mehr an Tiefe bis er schließlich Tuyao als großer "Bösewicht" ablöst.

Manche Charaktere sind besser ausgearbeitet als andere. Aber gerade die Gegenspieler sind glaubwürdig und nachvollziehbar. Man kann sich gut mit ihnen identifizieren und leidet auch mit ihnen.
Suihe/Pfauenprinzessin hat bei mir kein Mitleid bekommen. Ihr Ende empfand ich auch als unbefriedigend.

Muzi hingegen, der mich die ganze Serie mit seinem "Nein Prinzessin von Bian wir können nicht zusammen sein. Ihr müsst mich vergessen!" genervt hat und ständig versucht hat Jinmi zu töten - aber den Auftrag nie ausführen konnte. Hat es geschafft mich in seiner letzten Szene zum weinen zu bringen. Immerhin hatte Liuying es endlich geschaft ihren Muzi zu heiraten und dann stirbt er bei dem Hochzeitskuss.

Kostüme
Die Charaktere sind immer an ihrer Kleidung zu erkennen, tragen aber auch mal andere Farben. Allgemein ist auch die Zugehörigkeit der Charaktere an den Farben zu erkennen. Schwarz/Lila = Dämonenreich, überwiegend Weiß = Himmlisches Reich, Rosa/Grün/Gelb = Blumenreich
Besonders in die drei Hochzeitskleider von Jinmi ist sehr viel arbeit geflossen. Großflächige Stickereien und Perlen dominieren die Kleider, sowie die aufwendig gearbeiteten Kronen.

Das weiße himmlische Hochzeitkleid mit der Drachenkrone zieht aber im Vergleich mit dem schwarzen Kleid der Dämenhochzeit und dem roten aus dem Menschenreich eindeutig den Kürzeren. Es ist zwar orpulent, passt aber nicht so gut zu der Schauspielerin wie die anderen beiden Modelle.

Animation
Die Orte wie Himmlisches Reich, Dämonen Reich und Blumenreich sind mit guten (Stand)Bildern dargestellt. In den jeweiligen Kulissen werden auch kleine Effekte eingesetzt z.B. leuchtende und glitzernde Blumen. Wenn die Charaktere ihre Kräfte einsetzen oder sich in ihre wahre/ursprüngliche Gestalt (z.B. Phönix, Drache) verwandeln wird auf CGI gesetzt, das aber gut gemacht ist. Auch das Traumbiest das als CGI Hirschlein durch das Himmlische Reich hüpft wirkt nicht deplaziert.

Fazit
Alles in allem ist die Serie sehenswert. Wer ganz großem (Liebes)Drama nicht abgeneigt ist, wird hier belohnt. Lediglich die Folgen im Menschenreich
Jinmi stellt fest das sie in Xufeng/Phönix/... verliebt ist. Alle möglichen Leute prügeln sich um Muci's Seelenzerstörenden Pfeil um Wahlweise Jinmi oder Xufeng zu töten. Mehrere Folgen lang entwickelt sich die Story einfach nicht weiter.
und Folge 63 haben mich gestört.
Folge 63 ging gar nicht. Während in Folge 60 große Spannung aufgebaut wurde, Folge 61 die große Eskalation zwischen Xufeng und Runyu, Folge 62 die Deskalation der Geschehnisse.

Und dann "*plopp* Ende-gut-alles-gut. Jinmi hat Xufeng geheiratet, sie haben einen Sohn alle sind glücklich. Außer Suihe die stirbt nochmal schnell und das extra mies" die Folge ist übertrieben bunt und versucht die Comedy-Elemente der allerersten Folgen nochmal einzufangen, was deplaziert wirkt. Und mittendrin wird einfach der Tod von Suihe (sie wird von einem Kanibalen gefressen, den sie dort selbst plaziert hatte) gezeigt. Die ganze Folge war einfach unstimmig.
Insgesamt waren die Wendungen der Handlung aber ganz gut, wenn auch teilweise vorhersehbar. Die Hauptcharaktere haben sich nachvollziehbar weiterentwickelt, die Nebencharaktere bleiben aber weitersgehenst die Gleichen.
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3-nen A-gumi: Ima Kara Minasan wa, Hitojichi Desu

Avatar: Vox de obliti#5
Diese Rezension soll auch ein bisschen meine Gedanken, die ich beim Schauen der Serie hatte bzw. welche die Serie in mir hervorgerufen hat, übermitteln, also bitte nicht wundern, wenn ich an der ein oder anderen Stelle etwas abschweife.

3-nen A-gumi eine Serie sondergleichen.
Im Laufe der Serie fiel ein Zitat welches meiner Meinung nach die Serie und deren Thematik nicht besser beschreiben könnte.
„A single word from you can easily take someone's life!“
Wie Kleinigkeiten, über die man sich normalerweise kaum weiter Gedanken macht, zu etwas werden können was andere nicht nur verletzen kann, sondern diese sogar in den Selbstmord treibt.

Hiiragi-sensei, der Kunstlehrer der Oberschulklasse 3A, welcher von seinen Schülern aufgrund seiner zu freundlichen Art und seinem geringen Durchsetzungsvermögen schikaniert, herumgeschubst, aufgezogen und nicht wirklich ernst genommen wird, sich aber trotzdem nichts anmerken lässt, geschweige denn etwas dagegen tut, konfrontiert seine Schüler, zehn tage vor deren Abschluss, während sich alle im Klassenraum versammelt haben, mit einer erschreckenden Drohung: „Von nun an seid ihr Alle meine Geisel“. Kurz darauf sprengt er alle Treppenaufgänge, Flure und Zugänge die zum Raum führen. Während die Schüler anfangs denken er würde bloß scherzen, merken sie schnell, dass er ernst macht, nicht nur hat er alles mit Bomben, Überwachungskameras und Sicherheitsglas verschanzt, sodass niemand unbeschadet rein oder raus kann, sondern macht er auch seine Drohung wahr und ersticht einen der rebellierenden Schüler, welcher sich seiner Gefangenschaft entziehen wollte. Es dauert auch nicht lange bis Hiiragi mit dem Grund für all dies rausrückt, es ist der Selbstmord der Schülerin Reina Kageyama von vor einem Jahr, welcher zu einem Tabu-Thema in der Klasse geworden ist. Er stellt den Schülern nun die Aufgabe bis 8 Uhr abends herauszufinden warum diese sich umgebracht hat und wer von ihnen dafür verantwortlich ist, da es eben kein einfacher Selbstmord war, ansonsten wird er das Gebäude, mit samt der Klasse und sich selber, hochjagen.
Damit ist meiner Meinung nach alles beisammen was für eine spannende und psycho-dramatische Ausgangssituation benötigt wird und der Weg, für ein packendes Drama, ist geebnet.

Was bekommt man hier aber nun geboten?
Man bekommt ein fesselndes psycho-Drama präsentiert, in dem sich die Schüler unter dem Druck und der Angst, jederzeit sterben zu können, gegenseitig verdächtigen und mit allerlei Anschuldigungen versuchen auszuspielen um den Täter und die Ursache zu finden, bzw. jemanden zum „Täter“ machen zu wollen.
Wie sich allerdings bei den ganzen Anschuldigungen und den von Hiiragi gegebenen Tipps schnell herausstellt, ist die Wahrheit gut versteckt, denn es gibt mehr wie ein Grund und mehr als eine Person, die in dem Fall verwickelt ist. Gerade wenn man denkt jetzt ist alles raus, bzw. jetzt haben sie das letzte Puzzleteil, baut sich ein neuer größerer Plot auf, in dem alles bisherige über Bord geworfen wird. Fakten, Zufälle, Lügen und Absichten, alles verspinnte sich zu einem einzigen, riesigen Netz, was nun langsam entwirrt wird. Der Fall sorgt natürlich auch schnell außerhalb für Aufsehen, nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer, Eltern, die Polizei und alle anderen Menschen werden mit einbezogen. Man wird Stück für Stück der Wahrheit nähergebracht und erfährt wie sich die Kleinigkeiten jedes einzelnen zu etwas verwoben haben, was Andere in den Selbstmord treibt.
Moral, Ehre und Wert sind Sachen die hier auf außergewöhnliche und zum nachdenken-anregende Weise dem Zuschauer mitgeteilt werden, genau wie dessen fehlen in unserer Gesellschaft, in der man meist nur noch an sich denkt oder einfach zu beschäftigt ist, um sich auch noch um andere Gedanken zu machen. Vor allem in sozialen Medien oder Foren ist der Respekt, seinen Mitmenschen gegenüber, sehr weit nach hinten gestellt, so auch in dem, in der Serie populären und bekannten, Forum „Mind Voice“. Ein Forum in dem rücksichtslos alles, ob wahr oder falsch, gepostet wird und in dem sich niemand Gedanken macht, ob durch diese Posts oder Aussagen jemand zu Schaden kommt oder sein Leben gänzlich zerstört wird. „Words can become a weapon sometimes“.
In unserer Gesellschaft kann man schnell vergessen wie sehr doch eine „einfache“ Beleidigung, Ignoranz oder Verachtung Andere verletzen kann, wenn man nicht selber das Opfer ist. Ein Bild, Video oder eine Lüge rausposaunt im Internet, geteilt mit sein Freunden und deren freunden und schon kann man das Leben Anderer völlig zerstören. Viel zu selten macht man sich im Leben über solche Sachen Gedanken, weil man viel zu selten mit dem Folgen konfrontiert wird oder schlicht denkt „Ich war ja nicht der einzige“, wenn allerdings jeder so denkt, werden die ganzen Kleinigkeiten irgendwann zu etwas großen. Was diese Serie an moralischen Werten liefert und näherbringt, ist etwas wovon sich jeder einzelne eine Scheibe abschneiden könnte. Es zeigt wie grausam und ignorant doch unsere Gesellschaft ist und wie wichtig es ist nachzudenken bevor man etwas, ungeachtet der Konzequenzen und ohne zu wissen, ob es der Wahrheit entspricht, äußert. „I want to tell you the importance of thinking“
Hiiragi will nicht nur die Wahrheit ans Licht bringen, viel mehr versucht er den Schülern eben diese moralischen Werte und Ideale näherbringen, dass sie sich in andere hineinversetzen, nachdenken und sich fragen „Was wären, wenn man mir sowas angetan hätte?“, bevor sie leichtsinnig etwas äußern was anderen irreparablen Schaden zufügt. Und das ist es auch, was die Serie für mich so einmalig und besonders macht.

Ich hatte anfangs natürlich Angst, dass sich die Spannung, trotz bzw. gerade wegen des dramatischen Anfangsszenarios nicht über 10 Folgen à 45 min. halten kann, doch ich wurde jede Folge aufs neue überrascht mit neuen/unerwarteten Plots und Twists welche bis zur letzten Sekunde unterhalten. Man bekommt hier ein packendes Drama geboten, welches sich locker mit jeder Netflix-Serie messen kann. Die schauspielerische Leistung ist sehr gelungen und überzeugt auf ganzer Linie, genau wie der Soundtrack welcher bestens zu den Szenen und Handlungen passt.
Wer neben Animes auch gerne mal die ein oder andere Real-Serie schaut (also nicht nur auf Animes fixiert ist) der sollte hier unbedingt mal reinschauen und der Serie eine Chance geben, denn für mich ist sie, gerade auf moralischer Ebene, zu einer meiner Lieblingsserien geworden. Ob die Serie bei euch allerdings, genauso wie bei mir, einen bleibenden und tiefen Eindruck hinterlässt, kann ich natürlich nicht versprechen, man muss sich voll und ganz auf die Serie und deren Thematik einlassen und wirklich auch mal in sich gehen und über das nachdenken, was genannt wird.
„Let's think“
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Suits

Avatar: Shinochi#6
  • Handlung
  • Charaktere
  • Musik

Vorneweg muss ich erstmal sagen, dass ich die amerikanische vorgänger Serie nicht kenne und dementsprechend keine Vergleiche ziehen kann. Trotz allem finde ich diese Serie absolut genial.

Die Handlung gefällt mir sehr. Es zeigt einfach perfekt auf, wie es Menschen ergeht, die großes Potenzial haben, aber sich zwecks Geldmangel nichts erlauben dürfen. In diesem Falle kein Studium zur Weiterbildung.
Auch wird hier nochmal ziemlich deutlich aufgezeigt, wie das System mit der Krankenpflege funktioniert: Bescheiden. Hierfür braucht man nämlcih auch Geld. Ohne Geld funktioniert die Welt nicht und das wird hier, genau wie in vielen anderen Dramen sehr deutlich.

Die Charaktere sind mir wirklich sehr sympatisch. Eigentlich sogar schon ein bisschen mitleiderregend. Der junge Protagonist ist in einer sehr verzwickten Lage, aus der man ohne Hilfe einfach nicht mehr herauskommt. Natürlich wird er dann noch hintergangen und muss unwissend mit einem Koffer voller Drogen vor der Polizei flüchten. Und wie es der Zufall so will, landet er auf seiner Flucht in einer Anwaltskanzlei bei einem Bewerbungsgespräch. Man bemerkt, dass er durch sein fotographisches Gedächtnis direkt die Aufmerksamkeit von Anwalt Choi auf sich lenkt. Sein Interesse an ihm ist geweckt. Auch wie die beiden dann die Polizei verscheuchen ist überaus interessant und obwohl Go auch erstmal für seinen Lichtblick kämpfen muss, wird er von Choi als Associate eingestellt. Wissentlich, dass sich beide damit strafbar machen, da Go keine Papier hat, die ihn als Anwalt qualifizieren. Da er schon immer gerne Anwalt werden wollte und durch gewisse Umstände das komplette Gesetzbuch auswendig kann, sollte das also vorerst kein Problem darstellen.

Was mich an dieser ganzen Serie sehr gereizt hat war die Beziehung zwischen Choi und Go. Obwohl sich Choi sehr kalt benahm und sich stets versuchte aus unnötigen Dingen herauszuhalten, so merkte man doch, dass ihm Go am Herzen lag. Auch wenn er es nie zugegeben hätte und stattdessen immer irgendwelche Ausreden erfand.
Natürlich gab es auch kleine Romanzen mit Frauen aus der Kanzlei, die wirklich super dramatisch waren. Und das noch nicht genug, gab es ein Beziehungsverbot zwischen Angestellten der Kanzlei. Es war wirklich herrlich anzusehen, wie die Beziehungen der Charaktere voranschritten.

Was mich allerdings nervt ist wie das Ganze endete. Ich weiß gerade nicht, ob eine koreanische Fortsetzung geplant ist, aber wenn nicht, wäre das ziemlich bescheuert und für meinen Geschmak zu unfertig. Deswegen hoffe ich einfach, dass es fortgesetzt wird.


Wie gesagt: Das Ende war einfach viel zu offen.
Go landet schlussendlich für 2 Jahre im Knast, weil er ohne Lizens als Anwalt tätig war und die Kanzlei schützen wollte. Obwohl das ganze vor Gericht ging und Choi sein verteidigender Anwalt war, so passierte nichts. Zuvor rettete Go Choi den Arsch und riss sich sonst was aus, um die Kanzlei zu schützen. Ganze 2x hat er die Kanzlei vor dem Untergang bewahrt. Trotzdem passiert nichts, weil er das nicht will, und landet dann einfach im Knast. Hier habe ich wirklich etwas mehr erwartet. Klar, ging es hin und her und wurde ausreichend behandelt in der Story. Aber der Ausgang war einfach nur bescheuert.
Die Serie endet damit, dass Go 2 Jahre später von Choi abgeholt wird, als er endlich wieder aus dem Gefängnis rausdurfte. Es war definitiv ein Gänsehautfeeling und suuuper gemacht. Aber allein die Tatsache, dass Go im Knast gelandet ist, macht mich wahnsinnig. Klar, ich hätte dafür selbst keine andere Lösung gefunden, aber in dieser Serie hat man generell nie andere Lösungen für Probleme gesehen, bis die Charaktere sie dann doch gefunden haben. Es war wirklich ein auf und ab der Gefühle als Zuschauer.
Noch eine Sache, die mich wirklich stört sind sie Liebesbeziehungen.
Es wurde nie klar, ob Choi seine Sekretärin(?) liebt oder nicht. Dass sie ihn liebte, dass war ziemlich sicher. Er mochte sie auch sehr. Das war mehr als deutlich. Aber wie stark die Gefühle der beiden zueinander waren, wurde nie genauer unter die Lupe genommen. Man merkte nur, dass Choi am Boden zerstört war, als er sie feuern musste, dennoch wusste man nicht, ob er sie tatsächlich liebt. Man kann es nur aus dem Kontent vermuten. Logischerweise kamen sie auch nie zusammen oder was auch immer.

Go's Beziehung hingegen schritt voran udn man wusste, dass er die Anwaltsgehilfin liebte und sie ihn auch. Immerhin kamen sie zusammen. Aber waren sie nach den zwei Jahren Knast noch immer zusammen? Was ist in der Zeit passiert?
Ich hoffe wirklich auf eine Fortsetzung!

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Xich Lo

Avatar: Aminobenzol#7
Der Film macht praktisch vieles falsch, was man falsch machen kann. Es gibt kaum eine durchgängige Handlung, so dass praktisch nur Anfänge, Mittelteile und Enden verschiedener Kurzgeschichten nur lose übereinander gelegt werden. Die ganze Handlung ergibt nur Sinn, wenn sie im Südvietnam vor dem Vietnamkrieg spielt, jedoch wurde sie durch wenige kurze Szenen ins Vietnam Ende der 1980er bzw. Anfang der 1990er Jahre verlegt, was auch das letzte bisschen Logik aus der Handlung verschwinden lässt. Einzig die Drehorte in Ho Chi Minh-Stadt (vormals Saigon) und die vietnamesischen Laienschauspieler verweisen auf Vietnam als Handlungsort. Man kann nie sicher sein, ob hier gerade jemand träumt oder das echte Leben gezeigt wird und ob alle Szenen chronologische ablaufen, bleibt auch nicht ganz klar. Keine der handelnden Personen hat einen Namen und selbst im Abspann kann man sie nur über ihre Tätigkeit identifizieren. Die Musik ist, sobald sie einsetzt einfach nur nervig und unpassend. Es gibt zwar einige kurze Gewaltszenen, die aber nichts besonderes sind und die Erotik bleibt hier ohnehin nahezu vollständig auf der Strecke. Die Schauspieler machen Ihre Sache gut und auch die deutschen Synchronsprecher liefern eine gute Arbeit ab, jedoch kommen sie gegen eine unsinnige Handlung nicht an. Man mag den Film durchaus als die Rache, eines als Kind aus dem Land geflüchteten Vietnamesen begreifen.
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Chotto Kawaii Iron Maiden

Avatar: Bodo786#8
Ein Mädchen kommt auf eine Privatschule und wird prompt nach der Aufnahmeprüfung in den Folterclub aufgenommen. Im einem Keller der Schule werden die Folter-, Leid-, und Qualmethoden praktiziert. Man bekommt BDSM-Seilkunst, Honigaufstrich-Maden-Behandlung und die Eiserne Jungfrau zusehen. Das alles serviert mit lustigem und satirischem Beitrag, wie man es aus Animes kennt. Die Darstellerinnen sind meistens mit Lack- und Lederkostümen oder Nackt zusehen im Liebesfolterrausch mit Seilen aneinander gefesselt. Dazu gibt es noch eine kleines Techtelmechtel zwischen zwei Mädchen des Clubs.
Der erster Eindruck zu diesem Werk war die Frage: Warum man den Manga nicht als Anime verfilmt hat? Es wär ein guter Ecchi geworden. Man wollte sich wohl an ähnlichen Filme halten die auch als Komödie ausgeschrieben werden. Es ist nur eigenartig das hier Erwachsenenkontent gezeigt wird und für die Produktion eine echt Domina beauftragt wurde. Der Regisseur sagt, dass dieses der erste Film wäre, nach dem die Crew nicht im Streit auseinander ging. Wohl alles richtig gemacht!
Ich hab mir die Limited Auflage mit DVD und Bluray besorgt weil man wohl schlecht an das Standard Werk kommt. Die Besonderheit ist das eine komplettes Comic-Booklet mit Bildern aus dem Film enthalten ist. Zum Schluss bleibt ein Film der anderen Art mit einem Geschmack von Humor und Erotik dem man vielleicht auch homosexuellen Frauen zeigen könnte. Wer zum Henker hat eigentlich diese Maulbirne erfunden?
Post was last edited on 18.12.2019 um 07:54.
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Eiga Minna! Esper Da yo!

Avatar: Bodo786#9
Dank einem galaktischem Phänomen sind selbstbefriedigende Teenager im Besitz von Superkräften und damit lassen sich viele pervers Sachen anstellen. Wie mit dem Röntgenblick oder Teleportation direkt in die Mädchenumkleide.
Was im vor Feld wie ein billiger Comicflim wirkt, ist eine gute Parodie die keine Grenzen kennt. Die Handlung dieses Werks ist nicht gut oder besonders schlecht, weil es hat gar keine Handlung. Es gibt hier hauptsächlich Szene zu bestaunen die man sonst nur aus Ecchis kennt. Richtig, sehr viel Unterwäsche und halbnackt Menschen die vor Geilheit alles vergessen und das Onanieren huldigen. Wenn ein Rock hochfliegt und Zelte gebaut werden mit Einmastern in den Hosen der männlichen Schüler, könnte man denken das es nicht noch schlimmer wird mit Peinlichkeiten der pubertierende Art. Man sollte denken das Superkräfte nur für Helden sind um das Böse zu bekämpfen aber hier wird mit Telekinese ein Masturbartor bedient oder Mitmenschen in Liebespuppen verwandelt. Das ganze wird noch mit ein Alibi-Story aufgefrischt wenn ein Professor das ganze Geschehen noch logisch erklärt, indem er auf die große Brüste der Assistentin starrt.
Wer an sowas gefallen findet ist Gold richtig weil dieser Film schon alles biete was man aus Animes kennt. Sonst gibt es für alle Anderen nur zusagen das es keine Empfehlung gibt ausser für die, die sich gerne selber einen hobeln, den Lurch würgen, die Pfeife ausklopfen, den Sack bügeln, den Schritt buttern oder die Hölle putzen.
Ich glaub ihr Wichser hab es verstanden.
Post was last edited on 16.05.2020 um 05:33.
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Prison School

Avatar: Bodo786#10
Auf einer reinen Mädchenschule sind 5 Schüler die eine Ausnahme bilden und sich mit den Mitschülerinnen sich schwer tun. Sie haben den Plan die Mädchen beim baden zu beobachten, darauf erwischt sie der Geheimerschülerrat und steckt sie in den Schulknast. Der Anime war schon eine (Ecchi)Bombe und wird immer ein Favorit sein, bei dem jeder Gag und weibliche Kurven uns erfreut. Die Innovation und der Stil bei diesem Anime war einmalig.
Es war mir eine Pflicht diesen Live-Action Serie zu besorgen und mir komplett anzuschauen. Die Schauspieler geben sich aller Hand mühe das gleiche auftreten und Konzept zu verfolgen wie das Original. Obwohl der Cast gut gewählt ist muss man sagen das es verschiedene Sachen zu bemängel gibt, da hätten wir das Reiji Andō ein normales Gesicht hat und das Meiko Shiraki eine BH trägt. Die Rolle der Hana Midorikawa ist hier stärker ausgeprägt, so dass gefühlt mehr ihr Fetisch in Erscheinung tritt. Der Handlungsablauf gegenüber dem Original ist mindestens um zwei Folgenlängen gekürzt. Es wurde auf gewisse Struktur der Story verzichtet, wie Sequenzen bei der Planung ihres Ausbruchs oder es wurde manche Handlung ganz weggelassen. Was einem ins Auge fällt ist das die Schauplätze und Settings eins zu eins nachgestellt sind. Zum Ecchianteil wurden einiges eingebüßt so gibt es kaum Blicke unter Röcke und es wurde kein einziger Nippel gezeigt. Für einen Fan dieses Anime ist es leider nur durchschnittlich, weil die Macher sich nicht mehr getraut haben um Prison School gerecht in all seinen Tabus zu werden.
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Sky Castle

Avatar: xNeliel#11
  • Story
  • Acting/Cast
  • Music
  • Rewatch Value
Sky Castle = (Korean) Life
The story told in Sky Castle is by far one of the most cruel and realistic ones that can be told. It's all about how the korean "high society" live their lives of trying to get their kids to the best university possible, make them doctors and what not and just force them to study until they die basically. They go to lengths, just to accomplish their goal, that are unheard of and should never be ignored. I think this drama has one of the best stories out there and the plot develops in such an unpredictable and harsh way that you sometimes are annoyed at humans just because you can imagine that what you see is probably really happening somewhere in the world. Something that no human being should go through - in the past, present or future.

The story is insanely well written and directed, nonetheless what really seals the deal for this korean drama is the acting and just the cast in general. I don't think there is a single actor or actress that did poorly in this show. Even all the side characters, the kids and what not have been a fabulous way of portraying their character in the most accurate and perfect way you could think of. They are not just acting their characters, they're living them. I especially was very fond of a few here: Oh Na Ra, as she was really really good in My Mister already and I loved that show to heaven, Lee Tae Ran as Lee Soo Im just acting her ass off and Yeom Jung Ah, Yoon Se Ah and also Kim Seo Hyung just being what their characters are best at. I really enjoyed Kim Bo Ra as Kim Hye Na and Kim Byung Chul as Professor Cha aswell. There were many others who could and should have been mentioned as fantastic actors and actresses but I can't talk about them all.

The music is also very fitting and there's always this one main theme called "We All Lie" playing in crucial situations, mainly the ending of episodes, which is really just taking over this show. At the start I couldn't really feel myself into the lyrics that much, but it got more and more fitting over time and I sang along a few times in the last episodes, especially when it really hit me hard in terms of story. There are many upsetting pictures and scenes in this show, where I was just really starstruck and upset about everything in life - I was thinking "How could they even do that?". It just adds to how well done this drama is. I really need to watch some behind the scenes stuff now though, since I really can't cope with some stuff that happened to a few characters.

One thing, I guess you could call it a flaw, though is: what happened to the real killer of Kim Hye Na? That security guard? He just wasn't mentioned anymore at all and it's a little weird. He was surely not important for the story but it's kind of a plot hole you know. Also I would have really loved to see Young Jae and Ga Eul reunite at the end. That was something I longed for a while and it made me sad that it only kinda happened in our imagination.

Even though, this drama is for sure a 10/10 and worthy of being called a masterpiece. It's nothing short from that and everybody should watch this show for sure!
Post was last edited on 07.08.2019 um 21:12.
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Maria-sama ga Miteru

Avatar: Ixs
Editor
#12
  • Handlung
  • Kinematographie
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Könnte es wirklich sein? Das es eine Live Action-Adaption eines Yuri-Klassikers gibt, der das Original wirklich respektiert?

Der „Maria-sama ga Miteru“-Film ist eine passend (aber nicht sklavisch) getreue Adaption des ersten Bogens der ersten Staffel von Marimite, worin Sachiko Yumi zu ihrer kleinen Soeur macht. Ein breites Lächeln breitete sich auf meinem Gesicht aus, als der Film mit Yumi begann und der Erzähler begann mit den Worten „langsames Gehen wird hier bevorzugt“. Als Sachiko Yumis Schleife richtete, der Yamayurikai vorgestellt wurde, als Yumi und Sachiko gemeinsam Klavier spielten und tanzten und jedes Mal wenn „Maria-sama no Kokoro“ gesungen wurde usw.
Die Leute, die an diesem Film gearbeitet haben, haben Lillian und seine Atmosphäre wunderbar nachgebildet. (Komplett mit dem Soundtrack, den Marimite-Fans gewohnt sind.) Es war besonders schön, den Yamayurikai-Raum in Live-Action zu sehen.
Jede Schauspielerin hat einen guten Job gemacht, um ihren Charakter zum Leben zu erwecken. (Ich war überrascht, wie sehr Seis Schauspielerin nach Toyoguchi Megumi klang. Ein großes Lob für sie.) Der einzige merkliche Schnitzer in der Schauspielerei war, als Yumi weinte, als sie nach den Gerüchten über sich selbst und Sachiko befragt wurde. Der Schauspieler, der Kashiwagi-san spielte, projizierte Kashiwagis Präsenz nicht erfolgreich, aber seine Rolle war wirklich sehr untergeordnet und klein – und wie viele Leute sehen sich diesen Film wegen ihn an? Sachiko war die coole Onee-sama, die eine Spur gereizt war, Youko war köstlich gekonnt, Yumi war die Yumi, wie wir sie kennen, Shimako war bezaubernd, Sei rockte (sie betatsche Yumi immer noch, was Sachiko dazu brachte, mit dem lillianischen Äquivalent von „Weg da, Bitch sie gehört mir.“ zu reagieren), Eriko hatte einen schelmischen Funken, Rei war der sanfte „Schulprinz“ (ihr Haar ist im Film etwas länger, sieht aber gut aus) und Yoshino hatte eine etwas größere Rolle als in früheren Versionen dieses Bogens. (Ihre Rolle – und wirklich die der gesamten Familie der Gelben Rosen – in dieser Arc sind ziemlich klein. Da dies der einzige Marimite-Film ist taten die Autoren gut daran den Yoshino-Fans einen kleinen Gefallen zu tun, indem sie ihr ein paar Zeilen mehr gaben.) Sogar Tsutako war gut besetzt.

Insgesamt: Wenn man ein Fan von Maria-sama ga Miteru ist, ist dieser Film ein Muss. Wenn man noch nie etwas von Marimite gelesen/gesehen hat, würde ich die Light Novels, den Manga oder den Anime zuerst empfehlen. Dieser Film ist für Neulinge zugänglich, aber genau wie die Marimite-Drama-CDs ist er ein Geschenk für die etablierten Fans.
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Kakera

Avatar: Ixs
Editor
#13
  • Handlung
  • Kinematographie
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Kakera folgt den sehr, sehr einfachen Grundzügen von Sakurazawa Ericas fröhlichem romantischen Drama Manga Love Vibes, der es wirklich wert ist gelesen zu werden und der es nicht verdient mit diesem Film in Verbindung gebracht zu werden.

Kakera handelt von der „Romanze“ zwischen Haru und Riko, die Mako bzw. Mika von Love Vibes ersetzen. Haru, eine College-Studentin, hat einen Verlierer-Freund, aber mit ihrem immer leeren Gesichtsausdruck und der düsteren Atmosphäre mit der sie ständig herumzulaufen scheint, ist sie auch kein großer Wurf. Riko, ihr Liebesinteresse, ist alles, was ihr Manga-Gegenüber Mika (mein Favorit im Manga) nicht ist: langweilig, depressiv und von zweifelhafter psychologischer Stabilität.
Ein perfektes Beispiel dafür, wie der Film die Geschichte und die Charakterisierung des Mangas wiedergibt: In Love Vibes wird Mako zu einem Mixer am Weihnachtsabend eingeladen und akzeptiert, weil sie Angst hat ihren Freunden zu sagen, dass sie eine Freundin hat, Mika. Mika versteht und vertraut darauf, dass Mako sie nicht betrügt und zurückkommt um gemeinsam Weihnachtskuchen mit ihr zu essen. Nachdem Mako sich einem Typen zugewandt hat, der sich für sie interessiert, entschuldigt sie sich aus dem Mixer und geht nach Hause um Mika zu sehen. Sie denkt darüber nach wie sehr sie sie liebt und Weihnachten mit ihr verbringen möchte. In dem Film geht Haru mit ein paar Freunden in eine Bar und Riko, die sie anruft und ausflippt nachdem sie erfahren hat, dass dort Jungs sind taucht in der Bar auf als wäre sie aus Misery ausgestiegen. Sie zieht Haru von ihren Freunden weg und sie verbringen den Rest des Abends damit abseits von ihnen zu sitzen, während Riko Harus Hand ergreift und jeden vor den Kopf stößt, der sich nähert.

Nicht nur, dass alle Charaktere furchtbar umgeschrieben wurden (ganz zu schweigen davon wie Shouko verändert wurde), dieser Film enthält auch prätentiöse Symbole, wie etwa Rikos Prothesenjob, der das Loch in ihrem Herzen darstellt oder was auch immer und eine Flasche Tee, die sich in etwas verwandelt, eine zweiköpfige Taube.
Dieser Film war so durchwachsen, dass es mir egal war, dass sein Ende völlig anders war als das Happy End des Mangas. Ich möchte nicht noch eine Minute von Harus und Ricos Leben sehen, egal ob sie zusammen oder getrennt sind.
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Topless

Avatar: Ixs
Editor
#14
  • Handlung
  • Setting
  • Charaktere
  • Musik
  • Yuri
Topless war ... okay .... (Es ist überraschend unschuldig.)
Natsuko ist Studentin und mietet mit ihrem in sie verliebten Mitbewohner Koji eine Wohnung in Tokio. Sie erfährt, dass ihre alte Freundin von der High School, die sie immer noch liebt (auch wenn sie es leugnet), Tomomi, heiratet. Natsuko trifft auch auf Kana, eine Schülerin, die nach Tokio gereist ist, um nach ihrer Mutter zu suchen, die sie vor 12 Jahren verlassen hat, um bei ihrer Geliebten zu leben.

Die Schauspieler war gut – besonders Shimizu Mina als Natsuko, Sakamoto So als Koji und Oomasa Aya als Kana, aber die Geschichte interessierte mich nicht besonders. Es ist die Art von Film, die man in einem „Studienkreis“ bei „Queer Studies“ sehen konnte, um Diskussionen auszulösen, aber ich würde mich nicht hinsetzen, um mir den Film noch einmal anzusehen, um eine gemächlich Unterhaltung zu führen.
Topless porträtiert möglicherweise Lesben in Japan auf eine Art und Weise, wie sie in den Medien selten anzutreffen ist (vor allem in Filmen), aber es lässt die Chancen, ein glückliches und erfülltes Leben als Lesbe zu führen, ungewollt gering erscheinen. (Mit Ausnahme von Kanas kurz gesehener Mutter gegen Ende.) Es ist frustrierend, denn das war nicht die Absicht dieses Films – es ist fast komisch, wie trostlos und angstbesetzt diese Geschichte ist. Zum Beispiel: Die Frauen im Lesbenkreis an der Universität von Natsuko sind alle humorlos und haben verbissene Gesichter und der Kreis beginnt sich am Ende aufzulösen. Was zum Teufel war der Grund, den Kreis in den Film aufzunehmen? Am Ende wird Tomomi „unfreiwillig“ verheiratet und hat ein Kind. Natsuko schreibt ihre traurige Geschichte als Roman nieder. Es gab jedoch eine lustige Rolle in dieser letzten Szene, als Tomomi ihrer Tochter sagte, dass Natsuko ihre „besondere Freundin“ sei. (Ich habe einen schrecklichen Sinn für Humor, nicht wahr?)

Der Handlungsstrang jedes Charakters sind am Ende gelöst, obwohl die Endergebnisse von Koji und Kana nicht gezeigt werden, sondern über Natsukos Voice-Over-Erzählung beschrieben werden. Dies gab dem Film am Ende das Gefühl, ein bisschen zu hetzen. Kanas Geschichte fühlte sich auch nicht sehr gut in die anderen beiden (Tomomi und Koji) integriert an, obwohl es wahrscheinlich die originellste war. Das ultimative Gefühl, das Topless hinterließ, war bittersüß, wenn auch es mehr bitter als süß insgesamt war.
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Yeokdoyojeong Gim Bok Ju

Avatar: xNeliel#15
  • Story
  • Acting/Cast
  • Music
  • Rewatch Value
The story around Kim Bok Joo and Jung Joon Hyeong is one of the more heartwarming romance stories in the kdrama-Universe. It's very enjoyable and fun to watch it develop and even though there definitely are conflicts, especially early on, you never really feel annoyed by anything like you do in most other romance shows. There's always this one antagonist character that you really hate and who develops into someone likeable throughout the show, who actually didn't mean any harm as you suspected early on. That type of cliche character is very common in romances and used often. Not in WFKBJ though, they just build all their story on this happy, heartwarming ground they got going on with super loveable characters and actors/actresses behind it.

There's not much more to say. If you like heartwarming and feel-good romances and also like the premise of sports stuff happening as a "side dish", then Weightlifting Fairy Kim Bok Joo - or in short WFKBJ - is definitely for you. I don't know if there's that much of a rewatch potential in romance shows, so I kinda rated that a bit low. The music was fine but not overwhelmingly good.
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